HSV – Galatasaray, heute 18 Uhr, ARD Gravgaard mit Manschette

Cimbom, UEFA Kupası 4. tur ilk maçında deplasmanda Almanya'nın Hamburger SV (Hamburg) takımıyla karşı karşıya geliyor.
Galatasaray, 32. dakikada 32 yaşındaki Ayhan'ın attığı golle 1-0 öne geçti.
Zenit'e satılan Meira, cezalı Baros, sakatlıkları bulunan Servet, Mehmet Topal, Emre Güngör ve Linderoth kadroda yok.
Der Däne Gravgaard kam in der Winterpause zum HSV
Der HSV fürchtet sich heute gegen Galatasaray Istanbul (18 Uhr, live, ARD) vor einem Auswärtsspiel im eigenen Stadion.
Tausende Türken haben sich für den Knaller mit Karten eingedeckt. HSV-Torhüter Frank Rost: „Ich habe keine Ahnung wie viele Gala-Fans am Donnerstag in der Arena sind. Es wird in jedem Fall richtig voll und richtig laut.“
Manndecker Michael Gravgaard (Fingerbruch) kehrt in die Mannschaft zurück, spielt mit Spezialmanschette. Rechtsverteidiger Guy Demel (Muskelfaserriss) fällt dagegen weiter aus. Trainer Martin Jol setzt auf sein Kroaten-Knipser-Duo Mladen Petric/ Ivica Olic.
Die zwei sind mit insgesamt elf Treffern das erfolgreichste Stürmer-Paar im UEFA-Cup.

Der Tag der Wahrheit
- Hinspiel des UEFA-Cup-Achtelfinales gegen Galatasaray Istanbul - Höhenangst und volle Hosen - oder Titellust und ein Fußball-Fest? - Nach den Rückschlagen Heute müssen die Profis antworten!
SIMON BRAASCH
Sie wollen sich partout nichts einsingen lassen. Martin Jol legte wieder sein etwas gefährliches Lächeln auf, als er über die jüngsten Resultate seines HSV sinnierte. "Ich glaube nicht, dass wir eine Krise haben", erklärte der Trainer dann. "Auch keine Mini-Krise." Die Fakten der Vorwochen, mit vier dürftigen Leistungen am Stück, sprechen da eine andere Sprache. Der HSV und seine beiden Gesichter - heute Abend muss er zeigen, welches das wahre ist.
So richtig schlau wurden die Fans aus ihrem HSV zuletzt nicht. Höhenangst oder Titellust - die Profis haben es heute in der Hand, auf dem Platz für klare Verhältnisse zu sorgen. Gegen Galatasaray Istanbul (ab 18 Uhr, live in der ARD) geht es nicht nur um eine gute Ausgangsposition im UEFA-Cup-Achtelfinale. Es ist eine Prüfung für die Profis, die den restlichen Weg dieser Saison vorgeben könnte. Verkrampft der HSV im letzten Saisondrittel, wie schon im Jahr zuvor? Oder werfen die Profis den aufgeladenen Ballast über Bord und bestehen gegen ein international renommiertes Team?
Frank Rost gibt einmal mehr die Schlagrichtung vor. "Ich denke nie darüber nach, was man alles verlieren kann", so der Keeper. "Ich sehe Dinge immer positiv - und stelle mir vor, was man alles zu gewinnen hat." Das Viertelfinale wäre ein schönes Ziel, "eine Entscheidung wird hier bei uns aber noch nicht fallen. Es geht nur darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche zu verschaffen."
Sie sind zunehmend genervt von dem Krisengerede, das sich in der Stadt breitgemacht hat. "Aber es ist doch ganz normal, dass man auch mal schwächere Phasen hat", meint Ivica Olic. "Das passiert jedem Team in ganz Europa, sogar dem FC Barcelona." Der feine Unterschied: Wenn es ans Eingemachte geht, sind die Top-Teams des Kontinents da - und räumen ab.
Ist der HSV schon so weit? Sind Jols Profis bereit für den seit Jahren erwünschten nächsten Schritt? "Wir wollen endlich mal ins Viertelfinale kommen", lautet die Parole des Kapitäns. David Jarolim hält nichts von Miesepetern, die dem HSV die nötige Klasse absprechen, eine Saison konstant durchzuspielen. "Wir haben das Zeug, es zu schaffen. Das ist so!"
Heute Abend werden Profis und Fans der Wahrheit ein gewaltiges Stück näher gekommen sein.
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Von Marcus Scholz

„Dein Mann, Joris!“ „Nein, nimm du ihn, Alex!“ So könnte der Dialog auf dieser Fotomontage zwischen Joris Mathijsen (l.) und Alex Silva (r.) lauten, wer Galatasarays gefährlichen Spielmacher Lincoln heute ausschalten soll. Foto: Witters
Hamburg -
Alle wollen dabei sein, und die Erwartungen sind hoch. Auf dem Schwarzmarkt im Internet werden Karten für das drei- bis vierfache ihres Wertes angeboten und verkauft, vor der Arena wird der Kurs sicher noch steigen. 52 000 Fans im lange ausverkauften Stadion, davon 10 000 Türken, werden live dabei sein, Zehntausende versammeln sich in den Hamburger Kneipen und Sportbars, um das deutsch-türkische Fußballfest in der Nordbank-Arena zu erleben.
"Es wird eine geniale Stimmung auf den Rängen herrschen", freut sich HSV-Torjäger Mladen Petric vor dem Achtelfinal-Hinspiel im Uefa-Cup gegen Galatasaray Istanbul (18 Uhr, Nordbank-Arena, ARD live).
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Viel wichtiger ist für den Kroaten, der im Uefa-Cup bislang fünf HSV-Treffer erzielte, allerdings: "Bei allem Respekt vor Galatasaray und der Vorfreude auf ein hoffentlich tolles Spiel: Die Hauptsache ist, dass wir uns eine gute Ausgangslage verschaffen."
HSV-Galatasaray
Für Trainer Martin Jol wäre diese mit einem Zweitorevorsprung vor dem Rückspiel in Istanbul am 19. März erreicht. Ein Stilmittel auf dem Weg zum Teilerfolg soll "die eigene Null" sein. "Wenn wir hinten kompakt stehen, dicht sind und kein Tor zulassen, können wir vorne den Unterschied ausmachen, trotz unserer kleineren Personalprobleme", hofft Jol. Und damit meint der Niederländer die verletzten Defensivspieler, zu denen sich gestern auch wieder Michel Gravgaard gesellte. "Er hat Leistenprobleme", so Jol, "aber wir bekommen ihn wohl hin." Ein "kleines Problem" könnte auch der türkische Spielgestalter werden. "Er ist mit Sicherheit der zentrale Spieler bei Istanbul", lobt Abwehrmann Joris Mathijsen den nur 1,77 Meter großen ehemaligen Schalke-Profi. "Um ihn auszuschalten, werden wir im Verbund arbeiten müssen." Das wiederum hat stark mit Lincolns Position zwischen der Spitze und dem Mittelfeld zu tun. Der Spielgestalter wird vom HSV nicht in Manndeckung genommen. Mathijsen: "Er ist überall und nirgendwo. Wir als Innenverteidiger werden uns gegen ihn mit unseren defensiven Mittelfeldspielern abwechseln."
Während das heutige Achtelfinale von der Polizei nicht als Sicherheitsspiel eingestuft wurde, gilt für Jol: Sicherheit zuerst. Dafür analysierte der HSV-Coach seinen Spielern gestern noch einmal intensiv alle Gegentore seit dem Karlsruhe-Spiel. "Sie sollten selbst sehen, dass es nicht reicht, nur 40 Prozent der Zweikämpfe zu gewinnen", so der Niederländer, der den Lerneffekt bei seinen Spielern erkannt haben will: "Es kann ja auch nicht so schwer sein zu verstehen, dass wir aggressiver spielen und härter die Zweikämpfe führen müssen."
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Vor allem gegen Galatasarays Brasilianer Lincoln, der der in den letzten 31 Pflichtspielen neun Tore erzielte und 20 weitere Treffer vorbereitete. "Die Abstimmung muss besser werden", fordert Mannschaftskapitän David Jarolim und bezieht dabei die ganze Mannschaft mit ein, "wir haben uns zuletzt naiv angestellt, individuelle wie kollektive Fehler gemacht - damit muss jetzt Schluss sein." So sieht es auch Ivica Olic, der Toptorschütze im laufenden Wettbewerb (sechs Treffer): "Jede Mannschaft hat mal eine Krise, auch wir", so der Angreifer, "aber die beenden wir jetzt. Schließlich haben wir im Uefa-Cup bislang überzeugt und defensiv stark gespielt."
erschienen am 12. März 2009
Aus der Hürriyet
Hamburg - Galatasaray
hurriyet.com.tr 12 Mart 2009
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